Niederlage gegen Marsberg

Diesmal lief es für die Kreisstädter nicht gut. Gegen die Gäste aus Marsberg gab es eine 3 : 5 Niederlage. Auf Seiten der Mescheder konnten nur G.Dyballa und L.Trojan jeweils einen vollen Punkt mitnehmen, bei H.Gutheil und Th. Meschede reichte es zu einem Remis.

 

 

 

Kantersieg gegen SV Brilon


Am dritten Spieltag der Verbandsklasse Nord verließ die erste Mannschaft des SV Meschede das Tabellenende
und kletterte auf den fünften Platz. Beim Auswärtsspiel gegen SV Brilon fuhren die Kreisstädter einen 7,5 : 0,5
Kantersieg ein.  

Nach knapp zwei Stunden endete die erste Partie. Gerhard Dyballa (Brett 7) gewann schon in der Eröffnung
einen Läufer für zwei Bauern. Er ließ die gegnerischen Bauern nicht zur Entwicklung kommen verbesserte
kontinuierlich seine gewonnene Stellung.

Den zweiten Punkt für die Mescheder gewann Dieter Senff (Brett 5). Er überspielte strategisch seinen Gegner
und nutzte im Endspiel seinen Mehrläufer-Vorteil aus.

Eine hervorragende Partie spielte Leszek Trojan (Brett 4). Er zertrümmerte die gegnerische Königsstellung und
sein Gegner konnte der Dame-Turm Attacke nicht entgehen.

Den vierten Punkt holte Patrick Hoffmann (Brett 2). Er baute großen Druck an den Damenflügel auf, gewann
einen Läufer und sein Gegner gab auf.

Auch Martin Franzes (Brett 6) gewann seine Partie. Er opferte einen Turm für einen
Läufer und sein Gegner konnte den daraus entstandenen Druck nicht standhalten.

Thorsten Meschede (Brett 3) kam mit einer schlechten Stellung aus der Eröffnung heraus.
Sein Gegner verlor aber die Übersicht und musste nach einem Turmverlust die Partie aufgeben.

Den einzigen halben Punktverlust mussten die Mescheder am achten Brett hinnehmen, an dem Arnold Sendler
in einer unübersichtlichen Stellung immer die richtigen Züge fand.

Den letzten Punkt des Tages fuhr Heinrich Gutheil (Brett 1) ein. Er setzte seinen Gegner mit Hilfe von Bauernopfern konsequent unter Druck. Sein Gegner überschritt in einer verlorenen Stellung die Zeit.
(G.Dyballa)

 

Niederlage gegen SV Ruhrspringer 1

An diesem zweiten Spieltag waren die Kreistädter nicht erfolgreich. Gegen die erste Mannschaft des SV Ruhrspringer gab es eine 3 : 5 Heimniederlage.

Nach fünf Stunden mussten die Mescheder drei Niederlagen hinnehmen. Lediglich Gerhard Dyballa konnte seine gute Stellung erneut in einen Sieg umwandeln. Bei Heinrich Gutheil, Thorsten Meschede, Dieter Senff und Andreas Weiss reichte es jeweils zu einem halben Punkt.

 

Berliner Wertung 4,5 : 5,5 entschied über das Ausscheiden gegen SV Marsberg

Im Halbfinale des Bezirksviererpokals trennten sich die Verbandsklassenmannschaften SV Meschede und
SV Marsberg mit 2 : 2 voneinander, aber dank besserer Brettwertung ("Berliner Wertung")  5,5 : 4,5
qualifizierte sich die Gastmannschaft aus Marsberg für das Finale gegen SV Bestwig/Velmede.

Die Gäste gingen mit 1:0 in Führung, denn Patrick Hoffmann (Brett 2) verlor in einer unübersichtlichen Stellung
die Qualität. Es folgte die gute Remispartie von Robin Becker (Brett 1).
Bei einem Zwischenstand von 0,5:1,5  benötigten die Kreisstädter zwei Siege zum Weiterkommen ins Finale.
Dank der besseren Berliner Wertung brauchte SV Marsberg dafür nur noch einen halben Punkt.
Sowohl Gerhard Dyballa (Brett 3) als auch Karola Hörhold (Brett 4) spielten ihre Partien schon in der Eröffnung
auf Gewinn. Hörhold drang mit einem Turm und mit einem Springer in die gegnerische Königsstellung ein,
doch ihr Gegner fand die einzige Verteidigung und hielt die Partie remis.
Dyballa opferte schon in der Eröffnung einen Bauern für einen starken Angriff auf den gegnerischen König.
Der Marsberger verteidigte sich stundenlang genau und erst kurz vor Mitternacht nutzte Dyballa in einem
ausgeglichenen Turmendspiel einen Fehlzug seines Gegners zum Sieg.
(G.Dyballa)

 

Unentschieden im Schachkrimi gegen TuS Ende

Am ersten Spieltag der Verbandsklasse Nord Südwestfalen spielte die erste Mannschaft des SV Meschede in Herdecke-Ende 4:4 unentschieden.

In einem fast sechseinhalb Stunden dauernden Schachkrimi konnte sie gegen die Mannschaft des TuS Ende einen Teilerfolg verbuchen. Nach einem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 3,5:3,5 keimte sogar Hoffnung auf einen Sieg auf, aber mit einem 4:4 waren beiden Teams gut bedient.

Heinrich Gutheil (Brett 1) und Thorsten Meschede (Brett 3) spielten ideenreich, aber in den Stellungen ihrer Gegner waren keine schwachen Punkte zu entdecken. Sie sahen keine Möglichkeit, ihre Partien zu gewinnen und diese endeten unentschieden. Patrick Hoffmann (Brett 2) kam aus der Eröffnung nicht schlechter als sein Gegner raus.
Er verlor aber beim Übergang ins Endspiel einen Bauern und die Partie.

Gerhard Dyballa (Brett 7) zeigte eine reife Leistung. Er stand schon in der Eröffnung besser und übte danach ein für ihn typisches Figurenpressing  aus.  Sein Gegner hatte sich gegen dessen starken Druck gestemmt, verlor aber irgendwann die Übersicht und brach zusammen.

Martin Franzes (Brett 6) opferte in der Eröffnung einen Bauern. In einem sehr komplizierten Mittelspiel konterte er stark im Zentrum den Königsangriff seines Gegners aus, übersah aber im unübersichtlichen Getümmel gewinnbringende Varianten und verlor seine Partie.

Dieter Senff (Brett 5) investierte einen Bauern für einen Angriff. Im weiteren Spielverlauf flüchtete der gegnerische König auf den Damenflügel, wo dieser sich immer noch dem Figurenangriff erwehren musste.
Ein Abtausch fast aller Figuren führte zu einem verschiedenfarbigen Läuferendspiel und damit zum Remis.

Die Mescheder lagen nach dreieinhalb Stunden Spielzeit mit 2,5: 3,5 hinten, Leszek Trojan (Brett 4) hatte ein ausgeglichenes Endspiel auf dem Brett und Andreas Kampert (Brett 8) kämpfte in einem Turm-Läufer-Endspiel mit einem Minusbauern ums Remis.

Trojan gewann in der fünften Spielzeitstunde einen Bauern, womit die Chancen die Chancen auf einen unentschiedenen Ausgang des Kampfes für SV Meschede stark stiegen.

Kampert griff mit seinem Turm-Läufer Gespann die gegnerischen Bauern auf dem Königsflügel an.
Sein Gegner wollte die Partie unbedingt gewinnen und unterschätze er den Angriff. Kampert führte die Attacke konsequent weiter und gewann die Partie.

Trojan spielte in einem äußerst vorteilhaften Turmendspiel nur einmal ungenau. Er übersah eine glänzende Riposte seines zähen Gegners, die ein klares Remis zur Folge hatte.

(G.Dyballa)