Berliner Wertung 4,5 : 5,5 entschied über das Ausscheiden gegen SV Marsberg

Im Halbfinale des Bezirksviererpokals trennten sich die Verbandsklassenmannschaften SV Meschede und
SV Marsberg mit 2 : 2 voneinander, aber dank besserer Brettwertung ("Berliner Wertung")  5,5 : 4,5
qualifizierte sich die Gastmannschaft aus Marsberg für das Finale gegen SV Bestwig/Velmede.

Die Gäste gingen mit 1:0 in Führung, denn Patrick Hoffmann (Brett 2) verlor in einer unübersichtlichen Stellung
die Qualität. Es folgte die gute Remispartie von Robin Becker (Brett 1).
Bei einem Zwischenstand von 0,5:1,5  benötigten die Kreisstädter zwei Siege zum Weiterkommen ins Finale.
Dank der besseren Berliner Wertung brauchte SV Marsberg dafür nur noch einen halben Punkt.
Sowohl Gerhard Dyballa (Brett 3) als auch Karola Hörhold (Brett 4) spielten ihre Partien schon in der Eröffnung
auf Gewinn. Hörhold drang mit einem Turm und mit einem Springer in die gegnerische Königsstellung ein,
doch ihr Gegner fand die einzige Verteidigung und hielt die Partie remis.
Dyballa opferte schon in der Eröffnung einen Bauern für einen starken Angriff auf den gegnerischen König.
Der Marsberger verteidigte sich stundenlang genau und erst kurz vor Mitternacht nutzte Dyballa in einem
ausgeglichenen Turmendspiel einen Fehlzug seines Gegners zum Sieg.
(G.Dyballa)